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Die Bauhaus-Universität Weimar ist eine Universität in Weimar,die sich auf künstlerische und gestalterische Bereiche fokussiert. Ihren Ursprung findet sie in der um 1860 gegründeten Großherzoglich-Sächsischen Kunstschule. 1910 erlangt dsie den Status einer Hochschule und 1996 dann erhielt sie ihren heutigen Namen. An der Universität sind derzeit rund 4 000 Studierende eingeschrieben.
Die Lehrtätigkeit an der Bauhaus-Universität Weimar besitzt eine alte Tradition. Bereits im Jahre 1775 wurde unter der Herzogin Anna Amalia die Fürstliche freie Zeichenschule Weimar gegründet, die sich einem vom Geiste der Aufklärung bestimmten Unterrichtsprogramm verschrieben hatte. Neben Zeichnen, Malen und Kupferstichkunde wurden dort auch Baulehre, Mathematik und Altertumskunde unterrichtet. Diese Zeichenschule verlor nach der Gründung der Großherzoglich-Sächsischen Kunstschule 1860 zunehmend an Bedeutung und wurde um 1930 schliesslich komplett aufgelöst.
Die bekanntesten Künstler und Professoren der ersten Zeit sind unter anderem Conrad Horny, Franz Jäde, Friedrich Preller d. Ä.. Bekannte Schüler dieser Kunstschule sind Angelica Facius, Heinrich Cotta, Franz Horny sowie Friedrich Martersteig.
Die Freie Gewerkenschule wurde im Jahr 1829 von C.W. Coudray initiiert und dann 1859 zur Großherzoglich-Sächsischen Baugewerkenschule ernannt.
Auch Henry van de Velde und Walter Gropius waren an der bekannten Bauhaus-Universität Weimar tätig.
Ein weiterer sehr bekannter Schüler aus dieser Zeit ist Ernst Neufert.
(Quelle:Wikipedia)