
In der Kunst hat in den letzten Jahren die Malerei wieder zusehends an Bedeutung gewonnen. Nicht zuletzt der Leipziger Schule (u.a. Neo Rauch und Tim Eitel) ist diese Entwicklung zu verdanken.
MehrLiterarische Figuren dienen häufig als Motive für die Bildende Kunst. In literarischen Werken, spielt wiederum die Kunst eine große Rolle, wie zum Beispiel in Oscar Wildes Roman " Das Bildnis des Dorian Gray ".
MehrSeit kurzem erlebt die mediale Kunst oder MedienKunst einen großen Aufschwung. Mediale Kunstprojekte (Videoinstallationen) fehlen in keiner der großen zeitgenössischen Kunstausstellungen.
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Künstler, Kunststudenten sowie Kunstliebhabern stellen sich häufig die Frage "Was ist Kunst?"
Die Bedeutung des Publikums als sozialem Körper in der Kunst hat seit Beginn des letzten Jahrhunderts drastisch zugenommen. Der Dialog zwischen Künstlern, Kritikern und Publikum ist unerlässlich. Kommunikation die Basis der Kunst. Ein Bild das nichts kommuniziert, existiert nicht. Im Internet finden siche zahlreiche Kurse zum Thema künsterlische Weiterbildung, sogar ein Fernstudium kann man zu diesem Thema machen.
Graffiti war gestern – heute wird gestrickt
Was haben die rebellisch-anarchischen Graffitis eines Sprayers und die Strickkünste einer Großmutter gemeinsam? Auf den ersten Blick nicht viel. Kombiniert aber ergeben sie einen neuen Trend in der Kunstszene: Yarn Bombing oder Urban Knitting. Dabei schmücken Strickguerilla-Aktivisten alle möglichen Gegenstände von Skulpturen über Bäume bis hin zu Regenrinnen mit Häkeleien oder Strickmustern und bringen so Farbe in den grauen Stadtalltag.
"Als ob eine verrückt gewordene Oma durch die Stadt läuft und alles vollhäkelt", beschreibt der Münchner Künstler Klaus Erich Dietl im Interview mit der Süddeutschen Zeitung das Urban Knitting. Er strickte schon Statuen und Ziegenhörner ein, im Mai verschönerte er zusammen mit Flüchtlingen aus dem Nähprojekt Fadenlauf und Künstlern mit Migrationshintergrund zwei Telefonzellen – als Zeichen für interkulturelle Kommunikation.
Während Dietl die Vorbeikommenden irritieren und zum Nachdenken anregen will, verfolgen die Texanerin Magda Sayeg und ihr Strick-Kollektiv KnittaPlease ein anderes Ziel. Sie nutzen die Wolle, um wieder Wärme in den tristen öffentlichen Raum zu bringen. Schon im Jahr 2005 strickten sie Strommasten, Telefonzellen oder Straßenlampen bunt ein und gelten damit als Erfinder des Urban Knitting.
Yarn Bombing ist jedem zugänglich, billig, leicht zu erlernen und damit eine demokratische Kunst. Die gestickten, gestrickten oder gehäkelten Graffiti haben einen klaren Vorteil im Vergleich zu den gesprayten Vorbildern: Sie hinterlassen keine Spuren und erfüllen so den Tatbestand der Sachbeschädigung meistens nicht.
Yarn Bombing
Urban Knitting
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Auch die Institutionen spielen eine sehr große Rolle - völlig autonome Kunst ohne Abhängigkeiten zu einer Institution ist schlichtweg undenkbar, sofern sie ein großes Publikum in der Kunst erreichen soll.
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